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beim lesen fühle ich trauer und einen warmen gedanken...
Ranunkelchen - 21. Okt, 20:26

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Online seit 1656 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 11. Nov, 09:13

Mittwoch, 11. November 2009

zu spät

ich stelle fest: es kann auch zu spät sein zum reden. wenn du mich heute nach beweggründen fragen würdest, warum ich dies oder das in der vergangenheit so oder so gemacht habe - ich könnte dir keine antwort mehr darauf geben. vor einigen monaten wäre ich noch dicht genug mit dir und der zeit mit dir verbunden gewesen, aber inzwischen ist der abstand zwischen uns so groß geworden, daß ich vieles, was mich früher bewogen hat, nicht mehr nachvollziehen kann.

Montag, 2. November 2009

sieben monate.

ich kann nicht mehr verstehen, warum ich dir so nachgelaufen bin. warum ich mich von dir habe quälen lassen. für den sex? ja - weil du der erste warst, der interesse an mir zeigte, der mich schön fand, der lust hatte, mich zu erforschen. aber der preis dafür war viel zu hoch - heute muß ich aufpassen, daß ich nicht werde wie du: daß ich nicht weg bin, wenn ich nicht da bin; daß mir K. nicht gleichgültig wird, weil es noch genügend andere männer auf der welt gibt; daß ich nicht sterben will, weil das geld nicht zum leben reichen wird; daß ich das glück nicht geringschätze, weil ich es bis hierhin auch ohne glück geschafft habe. ich bin durch die einsamkeit neben dir so selbständig geworden, daß ich allein nicht mehr einsam bin.

Dienstag, 29. September 2009

tatsächlich

du wohnst hier noch. n. hat dich gesehen, sie war sich ganz sicher, obwohl du einen doppelgänger hast, auf den ich schon zweimal reingefallen bin. ich denke jetzt wieder öfter an dich, vielleicht, weil die jahreszeit wechselt und du vergangenen herbst sehr präsent warst. oder vielleicht auch, weil das kloster sein neues jahresprogramm verschickt und mir unser paarseminar in erinnerung gerufen hat. und immer häufiger denke ich, was ich bereits im januar 2008 notiert habe: "und später werde ich wieder feststellen: ich hätte nicht so lange mitmachen dürfen." die beziehung an sich war ein fehler. wir hätten uns zum vögeln treffen sollen und nebenbei hätte ich mir einen mann für die seele suchen sollen... aber so weit war ich damals noch nicht.

Dienstag, 15. September 2009

und nun

gehört auch das lied wieder mir. zum ersten mal höre ich es so, daß es für mich bestimmt ist.

Samstag, 22. August 2009

plötzlich

holt ein song von grönemeyer dich zurück. ganz nah bist du, spürbar, beinahe sichtbar. das lied "ich dreh mich um dich" erzählt davon, wie ich mit dir gelebt habe... ich wollte dein engel sein...

Freitag, 31. Juli 2009

dich

gabs auch mal. jetzt habe ich schon ganze wochen nicht mehr an dich gedacht. manchmal spricht jemand von dir, aber das ist immer nur der satz, mehr nicht. abgeschlossen, ende, fertig. komisch ist das. ich hab nicht mal mehr lust, dich wiederzusehen. geschweige denn, mit dir zu reden, deine probleme zu hören, in das alte fahrwasser zu geraten. selbst wenn du meine hilfe bräuchtest für deine psychologengespräche, deine selbstfindung oder gottweisswas - ich will nicht mehr. nicht mehr zuhören, nicht mehr helfen, mich nicht mehr beiseite stellen, um dich in die mitte zu rücken. ich bin mir wichtiger geworden. womöglich wichtiger, als du es je warst.

Donnerstag, 9. Juli 2009

gelöscht

heute war ich eisessen auf dem marktplatz und hab mich erst an dich erinnert, als C. sagte, die deutsche bank sei für ihn nur der "luag-kotz-platz".

heute habe ich dich aus meinen favoriten gelöscht.

Montag, 29. Juni 2009

ein vierteljahr jetzt.

so eine kleine stadt und nirgendwo begegnen wir uns. wohnst du noch hier? wir waren uns so nah... besser gesagt - ich war dir nah. oder - ich habe mich bemüht, dir nah zu sein. wie kann ich dir angeblich so wichtig gewesen sein und dann von einem tag auf den anderen so unwichtig? das kann nach wie vor weder mein herz noch mein kopf verstehen.

die zeit mit dir wird allmählich unwirklich. ich weiß, daß es dich gegeben hat, aber diese künstliche situation des nicht in kontakt treten könnens in einer gegenwart, in der jeder überall auf der welt ständig erreichbar sein kann, stellt die jahre mit dir aus der wirklichkeit heraus. das mit dir ist nicht mehr zeitgerecht, dein verhalten erscheint mir unpassend in einer welt, die durch kommunikation zusammenwächst. du wirkst auf mich wie ein seltsames fossil und meine beziehung zu dir wie ein dem wahren leben entrücktes traumgebilde.

Donnerstag, 25. Juni 2009

wieder

sah gestern am see einer so aus wie du. oder besser: er bewegte sich wie du. und wieder habe ich mich zutiefst erschreckt. wann immer ich an dich denke - und das passiert inzwischen nur noch alle paar tage mal - sind meine gedanken mit negativen erinnerungen verknüpft. die jüngste ist: "ich will keinen kontakt!" die weiter zurückliegenden - "einlullende liebe", "wenn ich weg bin, bin ich weg", "liebe, achtung - was ist das?", "am schönsten wäre es, wenn du mich verlassen würdest", "ich empfinde macht, weil ich unsere beziehung jederzeit beenden kann". du wirst immer häßlicher.

Montag, 22. Juni 2009

urlaub

ohne urlaubsgegner... war das eine schöne woche!!!!